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  • Der Markusplatz in Venedig – Wegbeschreibung, Tipps, Infos & die wichtigsten Hinweise

    Der Markusplatz in Venedig – Wegbeschreibung, Tipps, Infos & die wichtigsten Hinweise

    Der Markusplatz in Venedig, auch als Piazza San Marco bekannt, ist der wichtigste öffentliche Platz der Stadt und beherbergt die berühmtesten Gebäude wie den Markusdom und den Dogenpalast.

    Nicht nur ich bin von der Schönheit und dem geschichtsträchtigen Charme dieses Platzes begeistert. Napoleon nannte den Markusplatz in Venedig “den schönsten Salon der Welt”. Der österreichische Dramatiker Franz Grillparzer, der Venedig im frühen 19. Jahrhundert besuchte, hat seinen Eindruck vom Markusplatz einmal so festgehalten: “Wer dort nicht sein Herz schlagen fühlt, hat keines… “

    Der Markusplatz ist nicht nur der Mittelpunkt, sondern auch das Herz der Lagunenstadt. Das Besondere an ihm: Er ist 180 m lang und 70 m breit und somit der größte Platz Venedigs, außerdem ist er der einzige Platz in Venedig, der den Namen “Piazza” trägt. Alle übrigen Plätze heißen “piazzale” oder “campo”.

    Der berühmte Platz befindet sich im Stadtteil San Marco in Venedig, der im Westen vom Canal Grande und im Süden vom Bacino di San Marco, dem Markusbecken, begrenzt wird. Nördlich und östlich davon liegen die Stadtteile Cannaregio und Castello.

    Zu San Marco gehört auch die Insel San Giorgio Maggiore, die schon von weitem sichtbar ist. Der Markusplatz ist vom Bahnhof Santa Lucia aus in etwa 30 bis 45 Minuten zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einem teuren Wassertaxi gut zu erreichen.

    Da er der tiefste Punkt Venedigs ist, wird er bei Acqua Alta als erstes überflutet. In diesem Fall legt die Stadtverwaltung Holzstege an, auf denen Einheimische und Touristen den Markusplatz in Venedig überqueren können, ohne nass zu werden. Doch mehr dazu später.

    Der Markusplatz im 19. Jahrhundert.

    Eintritt zum Markusplatz in Venedig

    Es gibt immer wieder Überlegungen, für den gesamten historischen Teil von Venedig einen Eintritt zu verlangen, und für Events, bei denen viele Menschen erwartet werden, wird tatsächlich nur eine begrenzte Anzahl an Menschen hineingelassen.

    Bisher war der Eintritt zum Markusplatz jedoch immer kostenfrei.

    Die Geschichte des Markusplatzes

    Die Piazza San Marco wurde vor vier Jahrhunderten so gestaltet, wie sie sich heute Besuchern aus aller Welt präsentiert. Doch das Aussehen des Markusplatzes hat sich im Laufe der Jahrhunderte stark gewandelt.

    Im neunten Jahrhundert soll hier eine christliche Kirche auf einer offenen Fläche der Lagune gestanden haben. In der Nähe der Kirche wurden Obst und Gemüse angebaut, und durch das Gelände floss einer der zahlreichen Kanäle, die Venedig berühmt machen.

    Im Jahr 1174 änderte sich dort alles, denn die Venezianer wollten auch diesen Teil der Lagune bewohnen und pflasterten ihn später mit Ziegeln und großen Steinen. Dort wurden dann Paläste, den Markusdom und der alles überragende Campanile errichtet. Von da an war der Markusplatz eine der eindrucksvollsten Flaniermeilen der Welt.

    Die Bedeutung der Piazza San Marco in Venedig

    Ein Foto des Markusplatz und des Campanile di San Marco um 1890.

    Als Herz des venezianischen Staates hat der Platz seit jeher das Leben und die Bräuche der Stadt begleitet. Der Dogenpalast war Sitz der Regierung und der obersten Richter der Republik sowie Gefängnis. Zwischen den beiden Säulen der Heiligen Markus und Theodorus fanden Hinrichtungen statt, während von der Pietra del Bando aus Gesetze und Dekrete verkündet und an der Porta della Carta angeschlagen wurden.

    Aufgrund der wertvollen Reliquien und ihrer Funktion als herzogliche Kapelle wurde die Basilika zum Zentrum der religiösen Zeremonien des Staates, in einem System, in dem der Doge das Oberhaupt der venezianischen Kirche war und sich das Recht vorbehielt, die Bischöfe zu ernennen. Die Macht und der Reichtum der Markuskirche waren so groß, dass sie einen eigenen Bischof hatte, der sich von dem der Stadt und des Patriarchen, dem Primicerius, unterschied, und dass besondere Magistrate, die Prokuratoren der Markuskirche, das Vermögen der Kirche auf Lebenszeit verwalteten und in den Prokuratien residierten.

    Die Loggetta war das Wachhaus der Arsenalotti während der Sitzungen des Maggior Consiglio, während im heutigen Palazzo dei Patriarchi der Salon für die Mahlzeiten und Feiern des Senats untergebracht war. Auf dem großen Platz fanden Paraden und Turniere, Jahrmärkte und Märkte statt, und im Hof des Palastes wurden Stierkämpfe ausgetragen.

    Im 18. Jahrhundert kamen der Karneval und die Cafés hinzu, nach dem Fall der Republik der Patriarchensitz und der Königspalast, zuerst von Napoleon, dann von den Habsburgern und schließlich von den italienischen Königen.

    Die geschichtliche Entwicklung des Markusplatzes

    Die heutige Form des Markusplatz ist das Ergebnis der verschiedenen Veränderungen und Erweiterungen, die das Gebiet betrafen.

    Ursprünglich wurde das Gebiet als Gemüsegarten genutzt und vom Rio Battario und den heutigen Rio Zecca und Rio Cavalletto durchflossen. Der Palazzo Ducale war damals eine richtige Burg mit Türmen und Verteidigungsanlagen, vollständig von einem Kanal umgeben und anstelle der heutigen Piazzetta San Marco war dort ein Becken zum Be- und Entladen von Waren.

    Mit der Ankunft der Reliquien des Heiligen Markus in Venedig im Jahr 826 und dem Bau der ersten Basilika begann das Gebiet seinen Charakter als monumentales Herz der Stadt anzunehmen. Im Jahr 976 wurde das gesamte Gebiet mit der Basilika und dem Palazzo Ducale durch ein großes Feuer zerstört, aber bereits 978 wurde eine zweite Basilika errichtet und der Palazzo wieder aufgebaut.

    Zur gleichen Zeit ließ der Doge Pietro I. Orseolo neben dem Glockenturm ein Hospiz für kranke und bedürftige Pilger errichten, dessen Form auf Gentile Bellinis Gemälde Prozession auf dem Markusplatz zu sehen ist. (Rechts direkt vor dem Markusturm.)

    Religiöse Prozession in Piazza San Marco, Gemälde von Gentile Bellini um 1496
    Prozession in Piazza San Marco, Gemälde von Gentile Bellini um 1496

    Im 12. Jahrhundert erfuhr das Gebiet um den Dogenpalast in Venedig bedeutende Veränderungen. Der Rio Batario wurde zugeschüttet und auch das Becken vor dem Dogenpalast wurde aufgefüllt, um die Piazzetta San Marco zu schaffen. An der Seite der Basilika, die der Piazzetta zugewandt ist, befindet sich noch heute ein antikes gemauertes “Wassertor”, das Überbleibsel eines für venezianische Gebäude typischen Zugangs zum Wasser.

    Unter der Leitung von Sebastiano Ziani wurde die Piazzetta 1172 weiter ausgebaut, um neue monumentale Gebäude zu errichten, darunter die Kirche San Geminiano und die zwei Granitsäulen aus Konstantinopel mit den Symbolen der Heiligen Markus und Theodor.

    Der Vierte Kreuzzug im Jahr 1204 brachte Venedig wertvolle Kunstwerke und Marmor zur Ausschmückung der Basilika und des Platzes. Der Dogenpalast wurde zwischen 1301 und 1442 von Grund auf renoviert und von einem militärischen Gebäude in sein heutiges Aussehen verwandelt.

    Die Procuratie Vecchie, die Torre dell’Orologio und andere Gebäude wurden zwischen 1495 und 1517 auf der Piazza errichtet. Auf dem vergrößerten Bild vom Gemälde von Gentile Bellini kannst du sehen, dass zum Zeitpunkt der Entstehung des Gemäldes der Uhrturm noch nicht errichtet war – links im Bilde.

    Im 16. Jahrhundert verwandelte der Architekt Sansovino den Markusplatz in einen Platz im Stil des römischen Klassizismus. Mehrere Statuen und Gebäude wurden zu verschiedenen Zeiten auf dem Platz errichtet. Mit dem Bau des napoleonischen Flügels im Jahre 1807 wurde das Aussehen des Platzes auf den aktuellen Stand gebracht.

    Eine große Katastrophe ereignete sich jedoch am 14. Juli 1902, als der Glockenturm der Markusdoms einstürzte und die Loggetta und einen Teil der Libreria beschädigte. Glücklicherweise blieb die Basilika von den Trümmern verschont.

    Sehenswürdigkeiten am Markusplatz in Venedig

    Der Markusplatz in Venedig von oben

    Abgesehen von der Rialtobrücke gruppieren sich die bekanntesten Sehenswürdigkeiten Venedigs um den Markusplatz. Millionen von Touristen versuchen, Zutritt zu den beiden wichtigsten Attraktionen, dem Markusdom und dem Dogenpalast, zu erhalten.

    Dies ist nicht ohne lange Wartezeiten möglich, also besorge dir unbedingt Tickets mit Eintritt ohne Anstehen im Voraus! Hier erfährst du wie:

    Wartezeiten in Venedig – Nützliche Tipps, um die Warteschlangen zu umgehen

    Die Piazzetta San Marco in Venedig

    Blick auf den Glockenturm von San Giorgio Maggiore über die Piazzetta San Marco. Hier siehst du die Markussäule mit dem geflügelten Löwe links und den Heiligen Theodore mit dem Speer rechts.
    Blick auf den Glockenturm von San Giorgio Maggiore über die Piazzetta San Marco. Hier siehst du die Markussäule mit dem geflügelten Löwe links und den Heiligen Theodore mit dem Speer rechts.

    Der Markusplatz hat aber auch eine “kleine Schwester” – die Piazzetta San Marco. Sie befindet sich zwischen dem Campanile, dem Glockenturm, und dem Markusbecken im Süden. Auf der östlichen Seite steht der große Dogenpalast (Palazzo Ducale), der den Glanz der Vergangenheit Venedigs ausstrahlt. Auf der anderen Seite steht die beeindruckende Biblioteca Nazionale Marciana, eine Schatzkammer des Wissens und eine der größten Nationalbibliotheken Italiens.

    Was die Piazzetta aber noch faszinierender macht, ist ihre spannende architektonische Geschichte. Der Platz wurde im 16. Jahrhundert von dem genialen Architekten Jacopo Sansovino geschaffen, dessen Einfluss in Venedig beispiellos war. Obwohl er die Fertigstellung nicht mehr erleben konnte, übernahm sein Schützling Vincenzo Scamozzi die Leitung und vollendete das Meisterwerk im Jahr 1588.

    Sansovino prägte nicht nur die Piazzetta, sondern auch die Neugestaltung der Piazzetta San Marco und des berühmten Markusplatzes. Die Stadt verdankt diesem visionären Künstler viel von ihrer faszinierenden Schönheit.

    Das Bild dort wird von zwei monolithischen Säulen beherrscht. Sie stammen aus Tyrus, dem heutigen Libanon, und wurden einst von den Venezianern geplündert. Auf einer dieser Säulen thront ein geflügelter Löwe, was stellvertretend für den Heiligen Markus steht, auf der anderen der ehemalige Schutzpatron von Venedig, der Heilige Theodore, mit einem Krokodil.

    Der bronzene Löwe auf der Markussäule soll ebenfalls aus dem Nahen Osten stammen und seine Flügel im Nachhinein in Venedig erhalten haben.

    Markusdom am Markusplatz

    Der Markusdom am Markusplatz in Venedig. Basilica di San Marco an der Piazza San Marco.

    Die Markuskirche war das wichtigste religiöse Bauwerk der Stadt, ein Tempel des bürgerlichen Lebens und des katholischen Glaubens, der von der Größe Venedigs zeugte.

    Rund tausend Jahre lang war sie als Herzogskapelle direkt dem Dogen unterstellt, und stand als Staatskirche unter der Aufsicht der Prokuratoren vom Heiligen Markus.

    Im Jahr 1807 wurde auf Befehl Napoleons die Kathedrale vom alten Sitz San Pietro di Castello in die Markuskirche verlegt, die damit ihre Funktion als Dogenkapelle verlor und zur Stadtkathedrale wurde. Somit wurde der Markusdom zum Sitz des Patriarchen von Venedig, der als kirchliches Oberhaupt der römisch-katholischen Erzdiözese Venedig dient, und zur Kathedrale der Lagunenstadt.

    Der Eintritt in die Basilika ist frei, aber dementsprechend ist die Warteschlange lang und an besonders heißen Tagen ist es nicht angenehm, draußen in der Hitze anzustehen. Mit diesen Tickets kommst du schneller hinein.

    Im Folgenden findest du eine Auflistungen der verschiedenen Möglichkeiten und ihrer Preise. Die Preise verstehen sich pro Person und wurden zuletzt in Mai 2023 überprüft.

    TourDauerSprachePreis ab
    Markusdom ohne Anstehen + Führung*1hDeutsch39 EUR
    Markusdom & Markusturm ohne Anstehen*40 EUR
    Markusdom ohne Anstehen*20 EUR
    Markusdom ohne Anstehen + Terrasse & Pala D’oro*25 EUR
    The Venice Pass (Markusdom, Dogenpalast, Gondelfahrt und viel mehr)*94 EUR

    Hier erfährst du, wo es die längsten Warteschlangen in Venedig gibt und wie du sie umgehen kannst:

    Wartezeiten in Venedig – Nützliche Tipps, um die Warteschlangen zu umgehen

    Der Dogenpalast auf dem Markusplatz

    Der Palazzo ducale und die Markussäule auf der Piazzetta San Marco.
    Ein Ausschnitt des Dogenpalastes (links) und die Markussäule auf der Piazzetta San Marco (rechts).

    Das zweite Highlight auf dem Markusplatz ist zweifelsohne der Dogenpalast mit seinem fünfzig Meter langen Prunksaal, dem “Sala del Maggior Consiglio“. Hier wird die Geschichte Venedigs lebendig, denn in diesem Saal, der einst der größte der Welt war, wurden die Dogen unter den tausend adligen Einwohnern der Stadt gewählt.

    Der Dogenpalast, auf Italienisch Palazzo Ducale, befindet sich am Markusplatz. Der Palazzo Ducale war ursprünglich eine befestigte Burg. Der Palast wurde durch einen Brand teilweise zerstört und zwischen 1172 und 1178 wieder aufgebaut, ebenso wie der Markusplatz. In dieser Zeit diente der Palazzo als Festung und Gefängnis.

    Das Gebäude vereint verschiedene architektonische Stile, darunter Byzantinismus, Gotik und Renaissance. In dem beeindruckenden Bauwerk befinden sich Gemälde berühmter italienischer Künstler wie Tizian, Tintoretto und Bellini.

    Seit dem Bau der antiken Burg im Jahr 810 diente das Gebäude den Dogen als Residenz und Amtssitz. In fast 1.000 Jahren haben 120 Dogen vom Dogenpalast aus über Venedig geherrscht.

    Tintorettos Vorstellung vom “Paradies” ist hier beeindruckend. Das Gemälde im Großen Saal des Konzils hat eine erstaunliche Größe von 205 Quadratmetern.

    Die "Sala del Maggio Consiglio" im Dogenpalast in einem Gemäöde von Antonio Diziani um 1760.
    Die “Sala del Maggio Consiglio” in einem Gemäöde von Antonio Diziani um 1760.

    Im Eintrittspreis für den Dogenpalast ist der Besuch des Museo Correr, des Archäologischen Nationalmuseums und der Biblioteca Nazionale Marciana inbegriffen. Diese Museen befinden sich alle am Markusplatz; plane also nicht viel mehr vor, wenn du vor hast, diese Museen zu besuchen.

    TourDauerSprachePreis ab
    Dogenpalast ohne Anstehen*30 EUR
    Dogenpalast ohne Anstehen + Führung*1,5hDeutsch57 EUR
    The Venice Pass (Markusdom, Dogenpalast, Gondelfahrt und viel mehr)*94 EUR

    Hier erfährst du, wo es die längsten Warteschlangen in Venedig gibt und wie du sie umgehen kannst:

    Wartezeiten in Venedig – Nützliche Tipps, um die Warteschlangen zu umgehen

    Der Markusturm am Markusplatz

    Die Piazzetta San Marco mit den zwei Säulen des Heiligen Markus und Theodore, sowie Markusturm im Hintergrund.

    Der Campanile di San Marco ist der Glockenturm der Markuskirche. Er steht auf dem Markusplatz und ist mit 98,6 m das höchste Gebäude Venedigs. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über die Stadt.

    Ursprünglich diente der Turm als Leuchtturm für Seefahrer und als Glockenturm. Er wurde mehrmals restauriert und seine heutige Form stammt aus dem Jahr 1515.

    1902 stürzte der Turm ein. Zehn Jahre später wurde er originalgetreu wieder aufgebaut.

    Von der Aussichtsplattform des Campanile hast du einen herrlichen Blick auf Venedig und die venezianische Lagune, auf den Markusdom, Santa Maria della Salute, San Giorgio und bei klarem Wetter sogar auf die Nachbarinsel Murano.

    Um einen fantastischen Blick auf das historische Venedig und die Inseln der Lagune zu genießen, solltest du etwas Zeit einplanen. Tickets kannst du günstig vor Ort oder im Voraus online für den reservierten Zugang kaufen.

    TourDauerSprachePreis ab
    Markusturm ohne Anstehen*15 EUR
    Markusdom & Markusturm ohne Anstehen*40 EUR
    Dogenpalast & Markusturm ohne Anstehen*50 EUR

    Mehr zum Campanile di San Marco / Markusturm in diesem Artikel:

    Campanile di San Marco: Die 1.000-jährige Geschichte hinter dem höchsten Glockenturm in Venedig

    Hier erfährst du, wo es die längsten Warteschlangen in Venedig gibt und wie du sie umgehen kannst:

    Wartezeiten in Venedig – Nützliche Tipps, um die Warteschlangen zu umgehen

    Der Uhrturm von San Marco am Markusplatz

    Die Torre dei Mori ("Maurenturm") oder Torre dell'Orologio ("Uhrturm") von San Marco in Venedig

    Die Torre dei Mori (“Maurenturm”) ist eines der berühmtesten architektonischen Wahrzeichen Venedigs: Wie ein Triumphbogen thront er über dem Eingang zur neuralgischen Handelsstraße der Stadt, der antiken Merceria.

    Am 1. Februar 1499 weihte der Doge Agostino Barbarigo die Uhr ein. Seine Statue wurde neben dem Markuslöwen, dem Symbol der Seerepublik Venedig, im oberen Bereich der Fassade des Turms aufgestellt. Das erklärt, warum die Statue des Löwen nicht in der Mitte der Tafel steht, sondern nach links verschoben wurde, um Platz für die Statue des Dogen zu schaffen. Die Statue wurde 1797 im Zuge der französischen Besetzung der Republik Venedig zerstört.

    Um 1800 bezahlten venezianische Mitglieder der pro-französischen jakobinischen Gemeinde öffentliche Gelder an Steinmetze, um alle Dogenstatuen und so viele Löwen wie möglich zu zerstören.

    Im Eintrittspreis für den Dogenpalast ist der Besuch des Museo Correr, des Archäologischen Nationalmuseums und der Biblioteca Nazionale Marciana inbegriffen. Diese Museen befinden sich alle am Markusplatz; plane also nicht viel mehr vor, wenn du vor hast, diese Museen zu besuchen.

    TourDauerSprachePreis ab
    Dogenpalast ohne Anstehen*30 EUR
    Dogenpalast ohne Anstehen + Führung*1,5hDeutsch57 EUR
    The Venice Pass (Markusdom, Dogenpalast, Gondelfahrt und viel mehr)*94 EUR

    Hier erfährst du, wo es die längsten Warteschlangen in Venedig gibt und wie du sie umgehen kannst:

    Wartezeiten in Venedig – Nützliche Tipps, um die Warteschlangen zu umgehen

    Cafè Florian am Markusplatz

    Das Caffé Florian auf dem Markusplatz in Venedig. Das älteste Cafè auf der Piazza San Marco.

    Im “Caffè Florian” befindet sich das älteste Kaffeehaus der Welt. Wahrscheinlich stimmt das sogar, denn es gibt ihn schon seit 1720, und es gibt Belege dafür, dass sich dort schon Goethe, Wagner und Thomas Mann vergnügt haben.

    Sein erster Name war “Alla Venezia Trionfante” oder “Triumphierendes Venedig”, aber schon nach wenigen Monaten wurde es von den Venezianern “Florian’s” genannt, nach dem Namen seines Gründers, Floriano Francesconi.

    Nach mehr als 300 Jahren Geschichte ist dieser prachtvolle Ort noch immer der Treffpunkt von Venedig und der Welt.

    In den prächtigen Sälen, die Mitte des 19. Jahrhunderts vollständig restauriert wurden, kann man es sich bequem machen und die lange und lebendige Geschichte der Stadt einatmen, die sich vor den Buntglasfenstern des Cafés abspielt: der Aufstieg und Fall der Republik Venedig, die Verschwörer, die das Ende der französischen und dann der österreichischen Herrschaft planten – sogar die Verwundeten des Aufstands von 1848 wurden in den Sälen behandelt.

    Gondelfahrten um den Markusplatz

    Südlich des Markusplatz am Markusbecken kannst du Dutzende von Gondolieri mit ihren länglichen schwarzen Gondeln. Tatsächlich ist eine Gondelfahrt durch Venedig auf den ruhigeren Kanälen etwas romantischer als auf dem überfüllten Canal Grande und man lernt auch eine andere Seite der Lagunenstadt kennen. Wenn du eine private Gondel etwas abseits des Markusplatzes suchst, ist leider der Preis gleich.

    Eine romantische Gondelfahrt zu zweit

    Wenn Du diese magische Stadt aus der romantischen Perspektive einer Gondel erleben willst, ist eine Venedig-Gondelfahrt für Paare das ultimative venezianische Erlebnis. Für einen noch romantischeren Ausflug auf den Wasserstraßen buchst Du eine Nachtgondelfahrt in Venedig und genießt die Atmosphäre der im Dunkeln beleuchteten Stadt.

    Eine Gondelfahrt zu zwei ist immer romantisch, nicht nur am Valentinstag. Eine private Gondelfahrt* kostet um die 160 Euro für 30 Minuten.

    Gondel auf dem Canal Grande beim Markusplatz in Venedig im Winter ist immer ein einzigartiges Erlebnis.

    (Achte darauf, dass Du wirklich eine private Gondelfahrt buchst, und nicht an den Gruppenfahrten teilnimmst, die zwar günstiger sind, aber weit weniger romantisch.)

    Wenn du allein oder zu zweit unterwegs bist und keine private Gondelfahrt durch Venedig wünschst, kannst du eine Gondelfahrt mit anderen Personen teilen. Das spart eine Menge Geld, denn das kostet nur 30 bis 35 Euro pro Person für eine halbe Stunde. Diese Gondelfahrten starten alle in der Nähe des Markusplatzes, müssen aber im Voraus gebucht werden.

    San Giorgio Maggiore

    Vielleicht kein richtiger Geheimtipp, da ich auf meinem Blog das oft erwähne, aber immer noch relevant, wenn du ohne Wartezeiten in Venedig viel sehen willst: Besuche die Insel San Giorgio Maggiore.

    Die wunderschöne und recht überschaubare Insel südöstlich von San Marco diente schon den Malern der Renaissance als Inspiration und Motiv für ihre Bilder, da die majestätische und imposante Fassade der Basilika auf dem Wasser der Lagune sehr gut von der Piazzetta San Marco zu sehen und der Ausblick wirklich sehr malerisch ist.

    Der aktuelle Glockenturm stammt aus dem Jahre 1791, da der ursprüngliche 1774 stürzte. Er gehört zu den höchsten Türmen der Stadt und bietet einen fantastischen Blick auf die Altstadt Venedigs, besonders auf den Markusplatz und auf die Basilika Santa Maria della Salute, da keine Gebäuden die Sicht beeinträchtigen.

    Den Glockenraum erreicht Du in einem gläsernen Aufzug und Du kannst so während der Fahrt nach oben noch das Gerüst der alten Holztreppe im Inneren des Glockenturms sehen, ohne Gefahr zu laufen, dass die modernden Stufen plötzlich beim Hochgehen zusammenbrechen.

    Vorsicht beim Glockenschlag, es kann richtig laut werden!

    Tipp: Kleine Stative konnten bisher problemlos aufgestellt und für Zeitrafferaufnahmen oder Langzeitbelichtungen verwendet werden.

    Der Glockenturm ist offen von 9:00 bis 19:00 von April bis Oktober (letzte Eintrittsmöglichkeit um 18:30), von November bis März von 8:30 bis 18:00 (letzte Eintrittsmöglichkeit um 17:30).

    Ich habe bisher noch nie lange Anstehen müssen, da viele Touristen nicht wissen, dass auch der Glockenturm auf San Giorgio Maggiore besichtigt werden kann. Du kommst allerdings nur mit dem Vaporetto hin, da keine Brücke zur Insel führt.

    TourDauerSprachePreis ab
    Campanile San Giorgio Maggiore6 EUR
    Stiftung Giorgio Cini & Borges-Labyrinth ohne Anstehen2,5Deutsch20 EUR

    Die besten Fotomotive auf dem Markusplatz in Venedig

    Die Piazzetta San Marco bietet großartige Fotomotive.

    Gegenüber dem Dogenpalast, unweit des Ufers der Piazzetta, ankern unzählige Gondeln, was sich sehr gut zum Fotografieren in Richtung der Insel San Giorgio Maggiore eignet. Auf der Piazzetta stehen auch die beiden bereits erwähnten Monolithsäulen mit dem Markuslöwen und der San Todaro-Statue, ebenfalls beliebte Motive für Fotografen, wie du in der folgenden Galerie sehen kannst.

    Wie du den Markusplatz erreichst

    Einige Linien von Wasserbussen umrunden die Insel Venedig, um mehr oder weniger schnell zum Markusplatz zu gelangen. Ein absolutes Muss für Touristen ist jedoch eher die romantische Fahrt über die Insel auf dem Canal Grande mit den Vaporetti-Linien 1 oder 2.

    Der Canal Grande durchquert die Insel in mehreren Schleifen. Die Fahrt mit der Linie 1, die an allen Stationen hält, dauert vom Bahnhof aus etwa 45 Minuten. Etwas schneller ist die Linie 2, die nur die größeren Haltestellen bedient. Die Fahrt unter der Rialto-Brücke ist bei beiden Linien immer inklusive!

    Markusplatz bei Nacht

    Venedig hat bei Nacht eine ganz besondere Atmosphäre, das gilt auch für den Markusplatz, wenn die Touristen verschwunden sind und du den Markusplatz ganz anders kennenlernen kannst.

    Spät abends oder nachts herrscht hier eine wunderbar Stimmung, die möglichst jeder Venedig-Reisende einmal gesehen und genossen haben sollte.

    Führungen auf und um den Markusplatz

    Ich habe schon viel über den Markusplatz geschrieben, ein kleines Wunder und ein absolutes Muss für jeden Besucher der Lagunenstadt. Wenn du genung Zeit während deines Aufenthalts hast, lege ich dir eine der vielen Führungen rund um den Markusplatz ans Herz.

    Praktische Tipps

    Bei aller Begeisterung für den Besuch des Markusplatzes mit seinen umliegenden Sehenswürdigkeiten sollten jedoch einige wichtige praktische Tipps beachtet werden.

    Toiletten in der Nähe des Markusplatzes

    Zunächst zum besseren Verständnis. Der Markusplatz wird täglich von Tausenden von Besuchern bevölkert. Wer hier in Not gerät und als Nicht-Gast in eines der noblen Cafés geht, wird eine böse Überraschung erleben, denn die Betreiber achten darauf, dass wirklich nur Gäste die Toiletten benutzen.

    Suche also gleich eine der öffentlichen Toiletten auf, die sowohl über eine Behindertentoilette als auch über eine Wickelmöglichkeit verfügen. Der Eintritt beträgt 1,5 Euro und diese Toiletten sind allgemein offen von 9:00 bis mindestens 19:00 Uhr.

    Diurno San Marco

    Diese öffentliche Toilettenanlage ist die größte und am meisten genutzte der Lagunenstadt. Sie befindet sich auf der Piazza San Marco in der Nähe des napoleonischen Flügels (Nr. 1265-1266), gegenüber dem Markusdom.

    Giardini Reali San Marco in Venedig

    Diese Toiletten befinden sich in den Giardini Reali di San Marco. Ist zwar etwas kleiner, aber dafür nicht überlaufen und womöglich sauberer.

    Weitere Informationen über alle öffentlichen Toiletten in Venedig findest du hier: Die öffentlichen Toiletten in Venedig – Alles, was Du zu wissen brauchst, wenn es pressiert

    Sicherheit auf dem Markusplatz

    Auf dem Markusplatz in Venedig besteht für Besucher kein Sicherheitsrisiko – abgesehen von der Gefahr durch Taschendiebe. Dies gilt jedoch für alle Touristenhochburgen und Orte, an denen sich Menschenmassen versammeln.

    Auch wenn es Taschendiebe hauptsächlich auf Bargeld abgesehen haben, solltest du deine Kamera immer am Handgelenk schnüren und dein Smartphone immer sicher verstauen. Lasse beides niemals auf einem Tisch in einem Café oder Restaurant an der Staße liegen.

    Auch in Venedig kannst du fast überall bargeldlos bezahlen. Nur für Trinkgeld solltest du immer ein paar Münzen in der Tasche haben.

    Für weitere Informationen bezüglich Sicherheitsrisiken, lese unbedingt meinen Artikel zur Sicherheit in Venedig.

    Zugang für Menschen mit körperlichen Behinderungen

    Mit seinen Kanälen und Brücken ist Venedig einerseits nicht die ideale Stadt für Rollstuhlfahrer oder Menschen mit anderen Mobilitätseinschränkungen. Andererseits ist die Lagunenstadt weitaus barrierefreier, als du vielleicht erwarten würdest.

    Viele Teile der Stadt sind heute für Rollstuhlfahrer zugänglich. An den großen Brücken sind Rampen installiert, und vor allem das öffentliche Verkehrssystem wurde behindertengerecht ausgebaut, so dass du mit dem Vaporetto alle Knotenpunkte erreichen kannst. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zahlen nur 1,5 Euro, inklusive Begleitperson!

    Der Markusplatz ist glücklicherweise völlig barrierefrei. Einem Besuch steht also nichts im Wege!

    Der Markusplatz bei Hochwasser

    Markusplatz überflutet von Hochwasser. "Acqua alta" ist normalerweise keine Gefahr für deine Sicherheit in Venedig.
    Markusplatz überflutet von Hochwasser “Acqua alta” in Venedig

    An einigen Tagen im Jahr, fast ausschließlich in der Herbst- und Winterzeit, steht das Wasser nicht nur in den vielen Kanälen der Lagunenstadt, sondern auch auf öffentlichen Plätzen und in den Gassen Venedigs.

    Zwar werden normalerweise nur wenige Gebiete überschwemmt, wobei die Piazza San Marco in Venedig als erstes betroffen ist und das Phänomen deswegen recht bekannt ist und von vielen Touristen erlebt wird.

    Die größte Gefahr der “Acqua alta“, wie diese Überschwemmungen in der venezianischen Lagune genannt werden, besteht im 21. Jahrhundert darin, dass Stadtbewohner und Touristen nasse Füße bekommen. Meist handelt es sich um Hochwasser von wenigen Stunden und wenigen Zentimetern.

    Nur bei sehr hohen Wasserständen herrscht tatsächlich eine Gefahr für die Gebäuden, deren Mauern von dem Wasser geschwächt werden.

    Bei Hochwassergefahr ertönen Sirenen als akustisches Warnsignal. Dies geschieht vor dem Anstieg der Flut und ermöglicht es den Menschen, sich frühzeitig über die Höhe der Flut zu informieren und somit für Sicherheit in Venedig zu sorgen.

    Mittlerweile haben sich die Venezianer mit dem Hochwasser abgefunden und sind bestens darauf vorbereitet: Sehr viele Hauseingänge sind zum Beispiel mit Blechbarrieren geschützt. Falls du während der Hochwasserzeit in Venedig bist, kannst du fast überall ein Paar Gummistiefel kaufen, solltest du keine mitgebracht haben.

    Die Wasserbusse, auch Vaporetti genannt, verkehren weiterhin. Auf einigen Strecken kann es dennoch zu Änderungen kommen. Das Stadtzentrum ist weitgehend zugänglich: Erhöhte Stege und feste Fußgängerbrücken ermöglichen den Zugang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sowie den wichtigen öffentlichen Ämtern.

    Mehr zu den Gründen fürs Hochwasser in Venedig und weiteren Fakten zur Acqua Alta findest du hier:

    Hochwasser in Venedig – Warum steht die Lagunenstadt immer öfter unter Wasser?

    Häufig gestellte Fragen zum Markusplatz in Venedig

    Was ist verboten auf dem Markusplatz?

    Auf der Piazza San Marco ist es verboten, zu essen und zu trinken. Es ist nicht erlaubt, Müll wegzuwerfen oder die Tauben zu füttern. Bitte halte dich daran, wenn es wird oft kontrolliert.

    Warum lohnt sich ein Besuch des Markusplatzes?

    Es ist ein Ort voller Magie und voller Geheimnisse. Selbst an einem ungemütlichen Wintertag, wenn ein kalter Wind von den Alpen zu den Lagunen weht und der Nebel in die Kaffeetassen kriecht, ist dies ein Ort voller Magie und voller ungelöster Geheimnisse. Und der Markusplatz ist so etwas wie ein steinerner Zeuge der Geschichte einer Stadt, die es verstand, Schönheit durch Reichtum zu schaffen.

    Wann ist der Markusplatz in Venedig ein wenig leerer?

    Meistens kannst du früh am Morgen einen menschenleeren Markusplatz erleben. Denn die meisten Hotelgäste, die Tagestouristen und Gruppenreisenden füllen den Markusplatz erst ab 10 oder 11.
    Abends, wenn alle, außer den Hotelgästen, die Stadt wieder verlassen, kann es Momente geben, in denen ich mich auf dem Markusplatz fast allein fühle.
    In den Sommermonaten, an Wochenenden und Feiertagen sowie in den Schulferien wimmelt es von Besuchern.

    Was ist der Markusplatz?

    Der Markusplatz oder Piazza San Marco in Venedig ist der wichtigste öffentliche Platz und eines der berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Er befindet sich im Herzen Venedigs und ist für seine beeindruckende Architektur und historische Bedeutung bekannt.

    Was sind die Hauptattraktionen der Piazza San Marco?

    Die Piazza San Marco beherbergt zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie die Markuskirche, den Dogenpalast, den Campanile (Glockenturm) und den Uhrturm. Diese architektonischen Wunderwerke zeugen von der reichen Geschichte und dem künstlerischen Erbe Venedigs.

    Kostet der Besuch des Markusplatzes Eintritt?

    Nein, der Besuch des Markusplatzes selbst ist kostenlos. Der Besuch einiger Sehenswürdigkeiten auf dem Markusplatz in Venedig, wie der Markusturm und der Dogenpalast, können jedoch kostenpflichtig sein.

    Gibt es Einschränkungen oder Kleidervorschriften für den Besuch des Markusplatzes?

    Für den Besuch des Platzes selbst gibt es keine spezielle Kleiderordnung, aber für einige Sehenswürdigkeiten wie den Markusdom kann eine Kleiderordnung gelten. Dort müssen Knie und Schulter bedeckt sein.

    Ist der Markusplatz überfüllt?

    Der Markusplatz kann zu bestimmten Events sehr voll sein, vor allem in der touristischen Hochsaison. Er ist ein beliebter Treffpunkt für Touristen und Einheimische. Wenn du einen ruhigeren Augenblick dort verbringen möchtest, besuche ihn am besten früh morgens oder spätabends.

    Finden auf dem Markusplatz Veranstaltungen oder Feste statt?

    Ja, auf dem Markusplatz finden das ganze Jahr über verschiedene kulturelle Veranstaltungen, Konzerte und Feste statt. Diese kannst du in dieser Kalenderübersicht finden.

    Gibt es in der Nähe Restaurants und Cafés?

    Ja, der Markusplatz ist von zahlreichen Cafés, Restaurants und Bars umgeben, in denen man eine Mahlzeit oder eine Tasse Kaffee genießen kann, während man die wunderschöne Umgebung bewundert. Denke jedoch daran, dass das Essen hier im Vergleich zu anderen Teilen der Stadt recht teuer sein kann.

    Kann ich auf dem Markusplatz eine Gondelfahrt machen?

    Es gibt Gondeln, die entlang der Kanäle in der Nähe des Markusplatzes fahren, aber sie fahren nicht auf dem Platz selbst. Die nächstgelegene Anlegestelle ist bei der Piazzetta di San Marco in Venedig.

  • St Mark’s Square and other interesting attractions in Venice in 2023

    St Mark’s Square and other interesting attractions in Venice in 2023

    A favorite destination for tourists from all over the world, Venice is known for its fine glassmaking, its colorful carnival and its peculiarity as a “city in water”. Gondolas, bridges, markets, monuments, a beautiful square: all this and more is Venice.

    Ready to discover the 10 must-sees in the capital of Veneto? Arm yourself with comfortable shoes and cameras, because Venice reveals its breathtaking beauty in every corner of the city.

    The most interesting attractions in Venice to visit in 2023

    St Mark’s Square

    St Mark's Square (Piazza San Marco) is one of the most famous and iconic landmarks in Venice, Italy.

    The true heart of Venice, St Mark’s Square is the center of the city’s culture and modernity. St Mark’s Square, also known as Piazza San Marco, is the main public square in Venice, Italy.

    It is one of the most famous and visited attractions in the city, and has been called “the salon of Europe” due to its historical and cultural significance. This vast square, once a large vegetable garden, was transformed when the Basilica of the same name was built to house the relics of St Mark.

    Historical monuments such as the Doge’s Palace, the Clock Tower, St Mark’s Bell Tower and the aforementioned Basilica are all located in the square, and the queues to visit these attractions are very long, so a priority ticket* is essential, or better yet, a combined ticket with priority entrance* to the Doge’s Palace and the Basilica to save both time and money.

    The square is also home to very “chic” venues, unfortunately not affordable for all budgets. If you don’t have budget problems, take a seat at one of the tables outside the Caffé Florian to watch the life pulsate around St Mark’s Square and enjoy a spectacle that has no equal.

    St Mark’s Basilica

    st mark's basilica (Basilica di San Marco) is a stunningly beautiful church located in St. Mark's Square in Venice, Italy.
    Flooded St Mark’s Square, view of St Mark’s Basilica and bell tower.

    St Mark’s Basilica, the ”Golden Basilica,” began as the ducal chapel, the private church of the Doge. The splendid mosaics that cover every part of the interior walls, some 1,000 square meters, are executed in gold tiles produced in Murano with fine 24-karat gold leaf. If the gold were not pure it would darken and not be as brilliant as it is today.

    The Basilica was originally built in the 9th century as a chapel for the Doge, the ruler of Venice. Over the centuries it was expanded and embellished, and today it is a complex of buildings that includes the main basilica, a museum, and the Treasury.

    Admission to the Basilica is free, but it is worth a small obolus to view both the Pala d’Oro and the Treasure of St Mark’s, which houses a collection of objects composed of gifts made to the doge during the millennium of the Serenissima Republic.

    One can see solid gold or Rock Crystal cups, gems, monstrances, reliquaries. In addition, it is possible to go up to the loggia from which one overlooks St Mark’s Square. On the way to it one can view the museum that houses the original bronze Quadriga of St Mark’s Horses that were taken from Constantinople in the 13th century, a copy of which towers over the Basilica’s central door.

    There is also an opportunity to purchase a tour of the Basilica that allows you to skip the entrance line and visit its majesty accompanied by a guide. The tour of the Basilica can be booked at link. Finally, if you wish to visit both St Mark’s Basilica and the Doge’s Palace the tour can be reserved here.

    Doge’s Palace

    The Doge's Palace (Palazzo Ducale) is an impressive Gothic-style palace located in St Mark s Square in Venice, Italy, that served as the residence of the Doge of Venice and was the center of Venetian political power for centuries.
    The doge’s palace and the St Mark’s bell tower.

    A “gothic” witness to the rise, fall and rise of Venice is the Doge’s Palace, home of the Doge and seat of the government of the Serenissima. Located in St Mark’s Square, the palace has suffered numerous fires, but like the Venetian people, it has managed to rise again and shine in its white Istrian stone and pink Veronese marble, right in the center of the main square.

    The palace served as the center of Venetian political power for centuries and is famous for its ornate facades, elegant interiors, and historical significance. Today it is a popular museum showcasing the art, history and culture of Venice.

    Don’t miss a visit to the palace, but remember that the queues can be quite long, so it is highly recommended to buy a ticket with priority entry*. As with the Basilica, it is ideal to buy a combined ticket* for the Doge’s Palace and St Mark’s Basilica to save money and waiting time.

    Rialto Bridge

    The Rialto Bridge is an iconic symbol of Venice, Italy, known for its beautiful architecture and bustling market atmosphere.

    Born before the city itself was the Grand Canal of the Serenissima, “Canalazzo” for the citizens of Venice. The Grand Canal, with its inverted “S” shape, crosses the capital for as much as 4 km, dividing the historic center in half.

    It is possible to admire a breathtaking view of the canal from the world-famous Rialto Bridge, a true symbol of the city. Not to be missed is a ride on a traditional gondola, admiring some of the city’s most important monuments from a different perspective; for a super romantic and folkloric experience at the same time, we recommend the gondola tour with music and singers, enjoying one of the most unique experiences you can have in Venice.

    Rialto Market

    Rialto Market is a vibrant and historic market near st marks square in Venice, Italy, where locals and visitors can find fresh seafood, produce, and other Venetian specialties.
    Fresh vegetables at the Rialto Market.

    During your stay in Venice, which is mostly characterized by visits to museums, neighborhoods and the most charming districts, reserve a morning for a few hours of shopping at the picturesque Rialto Market!

    Known for its fresh produce, seafood and other local specialties, it is a popular destination for both locals and tourists. From gastronomy to textiles, you can find and buy just about anything, perhaps tasting, between a glance at a spice stall and one of oriental silks, some exquisite typical Venetian dishes. The market has been operating for over 700 years and is a vibrant hub of activity and commerce in the heart of Venice.

    Of course, you can lose yourself in the colors of the market for free. But if you want an unforgettable tourist experience, book a real food and wine tour* to discover authentic and genuine flavors.

    The Canal Grande

    The Canal Grande is the main canal in Venice and is one of the most famous and picturesque waterways in the world. It is approximately 3.8 km long and winds its way through the heart of Venice, passing under several famous bridges and past many historic buildings and palaces. The Canal is a major transportation artery in Venice and a popular destination for tourists who want to experience the city’s unique beauty and charm from the water.

    Vaporetto ride on the Grand Canal

    Vaporettos are water buses in Venice, Italy, that serve as the primary mode of public transportation for locals and tourists alike.
    The public transport in Venice: the water buses (“vaporetti”) at the Rialto Bridge.

    A tourist arriving in Venice for the first time is able to fully grasp the beauty of the City only after traveling along the main canal: the Grand Canal.

    Grand Venetian palaces are reflected on the banks, majestic churches and some of the city’s important museums overlook the characteristic waterway. It is believed that, in ancient times, the canal was the bed of a river that flowed into the Adriatic, crossing all the islets that would later form the lagoon city, following a winding path in the shape of an inverted S.

    The enchantment of the boat trip, a journey immersed in the brackish waters, lies in imagining how the ancient Venetians could have built this marvel, dotted with Monuments and Churches, erecting towering Palazzi and juxtaposing them seamlessly with each other, conceived and designed by the greatest architects of all time – from the 14th to the 19th centuries – in an environment that without the intervention of the Venetians would have remained inhospitable and unhealthy.

    You can purchase your 75-minute boat ticket at ticket offices or directly online at this link.

    Traghetto ride

    Traghetto rides in Venice are a unique and affordable way to cross the Grand Canal by gondola, using traditional methods that have been used in Venice for centuries.

    Cheap Gondola Tour: Do you dream of riding in a gondola? Know that you can do it for as little as €2.00. Traghetto rides in Venice are a unique and affordable way to cross the Grand Canal by gondola, using traditional methods that have been used in Venice for centuries.

    Some Traghetto offer short rides at the following boarding points:

    • traghetto Dogana (9am-6pm)
    • traghetto Santa Sofia – near Rialto market (9am-6pm)
    • traghetto San Tomà (9am-6:30pm)
    • traghetto Santa Maria del Giglio (9am-6pm)
    • traghetto Carbon (Monday – Friday 9am-12pm)

    Of course, the experience has little to do with the classic “gondola ride”, but for the ridiculous price it is definetely worth it…

    Authentic Gondola ride

    Gondola rides in Venice are a popular and romantic way to explore the city's picturesque canals, offering stunning views of Venice's architecture and atmosphere.
    Gondola on the Grand Canal in Venice, Venezia, Italy.

    The gondola is the typical Venetian boat. It is about 11 meters long and possesses an asymmetrical shape as it can be driven by only one person, the gondolier.

    The gondola is an extremely complex boat to make, its construction takes more than a year, and an additional peculiarity is that it is custom-made to suit the gondolier, his weight and physical characteristics, to allow the boat to glide with unique elegance over the lagoon surface.

    Taking the classic gondola ride may seem like a “tourist” experience, however it is an essential activity when visiting Venice, as it allows you to have a different perspective and see places that cannot be discovered by walking around the City, but can only and only be appreciated on board these boats.

    You can book your private gondola tour on this link*. Or you will have the opportunity to take a shared gondola tour at this link*.

    Jewish Ghetto

    The Jewish Ghetto of Venice is one of the oldest and most significant Jewish ghettos in Europe. Established in 1516, it was a segregated area where Jews were required to live and worship in isolation from the rest of the city. Despite these restrictions, the ghetto became a vibrant center of Jewish life and culture, and today it is a fascinating historical and cultural destination that offers a glimpse into the rich heritage of Venetian Jewry.

    Another universe apart from the city of Venice. The term “ghetto” has its origin in the Venetian city itself, to apostrophize real “other” quarters, far from the center, both architecturally and culturally.

    The Jewish Ghetto is worth a stop for its special houses, designed to accommodate large families, for its three synagogues, because it is a blatant example of successful coexistence between different religious and social “backgrounds”.

    A guided visit* to the Jewish Ghetto includes churches, bridges and monuments. Some agencies combine the tour with an excellent gastronomic experience that allows you to taste Venetian specialties in some typical restaurants of the Sestiere of Cannaregio. For more information on the gastronomic tour, click here*.

    Gallerie dell’Accademia

    The Gallerie dell’Accademia in Venice is one of the most important art museums in Italy, renowned for its collection of Venetian art from the 14th to the 18th centuries.

    The Gallerie dell’Accademia is located in a former monastery complex on the south bank of the Grand Canal, one which includes the Church of Santa Maria della Carità, the Convent of the Canonici Lateranensi and the Scuola Grande di Santa Maria della Carità, which houses, among other things, one of Leonardo da Vinci’s most important works, “The Vitruvian Man“, carefully guarded by the curators of the Galleries and rarely exhibited to avoid possible deterioration.

    Whether you are an art lover or not, such a rich museum deserves to be visited with a guided tour, which will allow you to get to know the most important works, their stories, anecdotes and, above all, will let you know all the secrets behind the real masterpiece of this museum: the Vitruvian Man by Leonardo da Vinci.

    Also, since this is one of the most iconic museum complexes in Venice, there are often long lines at the entrance, so it is best to opt for a skip-the-line ticket*.

    La Fenice Theater

    “Like the phoenix, you will rise from the ashes” is a saying we often repeat, but it finds its true meaning when talking about the famous Venetian theater, which has been destroyed twice in 200 years, but has always risen again to regain its former glory.

    The theater La Fenice has been the stage for some of the most famous operas and composers in history, including works by Verdi, Rossini, and Bellini. It has also hosted some of the world’s greatest singers, conductors, and performers, making it a cultural and artistic center of international renown.

    It is possible to learn about the history and curiosities of the theater thanks to a special guided tour* to discover one of the most famous theaters in the world.

    Acqua Alta bookshop

    Acqua Alta Bookshop is a charming and quirky bookstore in Venice, Italy, known for its unique decor and stacks of books piled in gondolas and bathtubs to protect them from floods.
    Flooding at the Libreria Acqua Alta library in Venice.

    A place out of time that fascinates and immerses every visitor in an “other” universe where it is possible to get lost. The Acqua Alta bookshop is known for its eclectic and diverse collection of books, which includes everything from classic literature to contemporary bestsellers, as well as books in several different languages.

    The name “Acqua Alta” means “high water” in Italian, and refers to the frequent flooding that occurs in Venice during the winter months. The bookstore is located in a low-lying area of the city that is particularly prone to flooding, and as a result, the owners have come up with some creative ways to protect their books from the water.

    The bookstore is also home to several resident cats, who are free to roam around the store and often curl up on the shelves or in the display cases. The cats have become a beloved part of the bookstore’s charm and character.

    You only have to walk into this small bookstore to realize that you are looking at something absolutely extraordinary: stacks of books on the most diverse subjects, perfectly arranged on volume-saving gondolas during floods. A dream come true.

    The cats at Acqua Alta Bookshop in Venice, Italy, are a beloved and charming fixture of the store, often found lounging among the bookshelves or napping in cozy corners.
    The mascot of the Libreria Acqua Alta library in Venice.